Abstimmungskampagne «JA zum Transplantationsgesetz»

Am Sonntag, 15. Mai durfte der überparteiliche Verein «Ja zum Transplantationsgesetz» mit 60,2% Ja-Anteil erfolgreich die Änderung des Transplantationsgesetzes feiern. Während der Abstimmungskampagne wurde das anspruchsvolle Thema breit und kontrovers diskutiert und für die Organspende gute Aufklärungsarbeit geleistet. furrerhugi durfte die nationale Kampagne im Auftrag des Vereins gestalten und führen.

17.05.2022

Die Änderung des Transplantationsgesetzes wurde dank der überparteilichen Allianz aus Vertretenden der Grünen, SP, Die Mitte, GLP, FDP und SVP und mit der Unterstützung diverser Verbände und Stiftungen mit 60,2% vom Stimmvolk klar angenommen. Somit wird auch die Schweiz zur erweiterten Widerspruchlösung übergehen. Ein System, das viele unserer Nachbarländer bereits kennen, gute Erfahrungen damit gemacht haben und damit die Spenderate erhöhen konnten. Dabei wird das Recht jedes Einzelnen bewahrt, sich gegen die Organspende auszusprechen. Ein zentraler Bestandteil dieser Vorlage ist eine breite Informationskampagne über die Organspende.

Kampagnenarbeit
Im Zentrum der Kampagne standen 20 Betroffene, die sich bereit erklärt haben, aktiv mitzuwirken. furrerhugi erarbeitete den visuellen Auftritt sowie alle entsprechenden Inhalte. Die Fotos wurden von Alexandra Jäggi gemacht. Die Verankerung von furrerhugi in der Deutsch- und Westschweiz sowie in der italienischen Schweiz war zentral für den Aufbau und die Betreuung der regionalen Komitees sowie für die Medienarbeit. Es wurden diverse analoge und digitale Kampagnenmittel erstellt (Website, Flyer, Roll-ups, Gadgets etc.). Auch für die Social-Media-Kampagne war furrerhugi verantwortlich und stellte eine Präsenz auf Twitter, Instagram und TikTok sicher. Für TikTok arbeitete furrerhugi mit der Agentur Andy was right zusammen.

Verantwortlich bei furrerhugi: Claudine Esseiva und Chrystel Domenjoz (Mandatsleitung), Sarah Bünter (Beratung Deutschschweiz), Camilla Lafranchi (Beratung italienische Schweiz), Jonathan Müller (Beratung Westschweiz), Bogdana Vranjkovic (Grafik), Doris Jordi (Mediaplanung), Patrick Blaser (Website, Social Media)